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Ahnenforschung kostenlos Gratis-Quellen für Ihre Ahnenforschung

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So funktioniert's kostenlos

Ahnenforschung, Familienforschung und Genealogie: Die Suche nach den eigenen Vorfahren zieht immer mehr Menschen in den Bann und erfreut sich seit einigen Jahren zunehmend großer Beliebtheit.

 Dabei bietet Ihnen das Internet viele Möglichkeiten, an Informationen über Ihre Vorfahren zu gelangen – oftmals auch kostenlos. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wichtige kostenfreie Quellen und Wege für Ihre Ahnenforschung sowohl online als auch offline vorstellen. 

 Grundsätzlich ist es möglich, Ahnenforschung auch mit geringen oder sogar gar keinen Kosten zu betreiben. Dies erfordert allerdings Zeit, Organisationsfähigkeit, Know-how und Reisebereitschaft. Deshalb weisen wir hier auch auf einige kostenpflichtige Quellen hin, die Zeit sparen und andere Vorteile bieten. 

1. Familiendokumente

Beginnen Sie bei sich selbst. Sie sind der Ausgangspunkt. Fragen Sie Ihre Verwandten nach den gemeinsamen Vorfahren.

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4. Militärdokumente

Informationen über Verbleib und Begräbnis von Personen, die zu Kriegszeiten im Militärdienst standen

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7. Kostenlos online recherchieren

Verschiedene regionale und überregionale kostenlose Webseiten helfen Ihnen bei der Online Ahnenforschung.

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2. Personenstandsregister

Geburts-, Heirats- und Sterberegister bilden das Grundgerüst der Ahnenforschung.

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5. Archive

Suchen Sie Ihre Vorfahren in den Staats- und Landesarchiven - Wir haben eine kostenlose Liste für Sie zusammengestellt.

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8. Ancestry kostenlos nutzen


Ancestry bietet Funktionen wie die Stammbaumerstellung auch kostenlos an.

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3. Kirchenbücher


Kirchenbücher reichen oftmals bis ins 16. Jahrhundert zurück.


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6. Stammbaum kostenlos erstellen

Online-Stammbäume lassen sich kostenlos im Internet erstellen und gut mit Verwandten teilen.

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9. Wann sich bezahlte Quellen lohnen

Anbieter wie Ancestry haben weltweit Milliarden von Dokumenten digitalisiert. Hier lassen sich Zeit und Reisekosten sparen.

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1. Familiendokumente

Beginnen Sie die Ahnenforschung immer bei sich selbst! Sie sind der Ausgangspunkt. Dies ist deshalb so wichtig, da die meisten öffentlichen Quellen Daten von Lebenden gar nicht herausgeben dürfen. Deshalb sollten Sie die ersten ein bis zwei Generationen selbst mit Hilfe der Familie recherchieren. Sammeln Sie alles, was Sie zu Ihren Vorfahren finden können: Urkunden, Fotos und Dokumente. Als nächstes fragen Sie Ihre Geschwister, Ihre Eltern, Ihre Großeltern und andere Familienmitglieder, ob sie personenbezogene Dokumente jeglicher Vorfahren besitzen und Ihnen zur Verfügung stellen. Konzentrieren Sie sich vor allem auf Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, denn diese haben gesetzlich vorgeschriebene Sperrfristen und können nur von direkten Verwandten in den Standesämtern kostenpflichtig angefordert werden. Sammeln Sie alles, was sie finden und bekommen können und halten Sie – wenn möglich – bekannte Familiengeschichten schriftlich fest. Diese ersten Schritte sind eine wichtige Grundlage für alle weiteren Schritte der Ahnenforschung. Pflegen Sie die gesammelten Informationen zeitnah in einen Stammbaum ein. Wenn Sie dies auf einer Onlineplattform tun, können Sie den Stammbaum auch leichter mit Ihrer Familie teilen und gemeinsam bearbeiten. Lesen sie dazu weiter unten: 

Mehr zum kostenlosen Stammbaum

2. Personenstands- und Zivilstandsregister

Bei der Ahnenforschung sind Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, zusammenfassend Personenstands- oder Zivilstandsregister genannt, wichtige Dokumente. Sie markieren drei zentrale Ereignisse, im Leben eines jeden Menschen, die Standesbeamte flächendeckend und über lange Zeit schriftlich festgehalten haben. Sie bilden das Grundgerüst der Ahnenforschung und geben einen allgemeinen Überblick zu wichtigen Eckdaten Ihrer Vorfahren.

Hilfreiche Eckdaten:

Die Personenstandsregister beginnen in dem damaligen Großherzogtum Baden ab dem 1. Februar 1870, in den damaligen preußischen Provinzen ab dem 1. Oktober 1874 und in dem damaligen gesamten Deutschen Reich ab dem 1. Januar 1876. In den linksrheinischen Gebieten beginnen die sogenannten Zivilstandsregister bereits ab dem 1. Mai 1798 und werden dann später von den Personenstandsregistern abgelöst.

Schutzfristen:

Wie und wer diese Dokumente einsehen darf, wird in dem Personenstandsgesetz rechtlich geregelt. So ist seit 2009 festgelegt, dass die Personenstandsregister einer gesetzlichen Schutzfrist unterliegen. Als Faustregel gilt, dass Geburtsurkunden erst nach 110 Jahren, Heiratsurkunden nach 80 Jahren und Sterbeurkunden nach 30 Jahren zum Archivgut werden und damit von Jedermann eingesehen werden dürfen. Vor Ablauf der Schutzfrist dürfen nur direkte Nachkommen die Dokumente einsehen.

Einsicht anfordern:

Das Anfordern von Personenstandsregistern bei Standesämtern oder Archiven ist in der Regel kostenpflichtig und der Besuch des zuständigen Standesamtes oder Archives mit Reisekosten verbunden. Zudem sind Sie an die Öffnungs- und Sprechzeiten sowie Aushebezeiten der Archive gebunden.

3. Kirchenbücher

Vor der verpflichtenden staatlichen Beurkundung in Form von Personenstands- und Zivilstandsregistern sind die auch weiterhin traditionell geführten Kirchenbücher eine der bedeutendsten Quellen. Diese sind meist konfessionell getrennt von Pastoren einer Gemeinde erstellt worden und reichen oftmals bis ins 17. Jahrhundert, manche auch bis ins 16. Jahrhundert zurück. Da sich im Laufe der Jahrhunderte immer wieder die Grenzen der Königreiche und Herzogtümer innerhalb des deutschsprachigen Raumes verschoben haben, bedarf die Suche nach den Kirchenbüchern meist einer tiefergehenden Recherche. Sollten diese noch bei der Gemeinde selber liegen, fallen in der Regel Kosten an. Zudem kann es zu langen Wartezeiten kommen, da in vielen Gemeinden die Anfragen durch Ehrenamtliche bearbeitet werden. Um die gesuchten Kirchenbücher zu finden, brauchen diese zunächst Hinweise, aus welchen Orten die gesuchten Vorfahren stammen. Des Weiteren ist es hilfreich zu wissen, ob diese Vorfahren evangelisch, katholisch oder jüdisch waren. Mit diesen Informationen ausgestattet, können Sie nun über die Suchmaschine Google oder lokale Webseiten des Ortes die Kontaktmöglichkeiten des Pfarramtes oder Pfarrbüros einer Gemeinde herausbekommen. In der Regel kann Ihnen dann der Pfarrer, der Pastor oder die Pfarrsekretärin Auskunft über den Verbleib der Kirchenbücher geben. Sehr häufig sind die Kirchenbücher von den Pfarrgemeinden an die zuständigen Kirchenarchive abgegeben worden. Auch hier ist der Kontakt nur zu festgelegten Öffnungszeiten des Pfarramtes, Pfarrbüros oder Kirchenarchivs möglich. Zur Suche nach dem zuständigen (evangelischen) Pfarramt kann dieser Link behilflich sein: 


EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND (EKD)

EVANGELISCHES ZENTRALARCHIV

BERLIN KATHOLISCHE ARCHIVE  

Online-Verfügbarkeit von Kirchenbüchern

Die Einsicht in Kirchenbücher ist oft mit erheblichem Aufwand verbunden. Nicht alle Kirchenbücher liegen online vor. Einige der online verfügbaren katholischen Kirchenbücher können über diese Webseite DATA.MATRICULA-ONLINE.EU/DE/ direkt aufgerufen werden. Der Schwerpunkt dieser Sammlung liegt jedoch auf Österreichischen Kirchenbüchern, aber auch aus dem norddeutschen Raum sind Bücher zu finden. Evangelische Kirchenbücher finden sich auf der Webseite WWW.ARCHION.DE – diese sind jedoch kostenpflichtig. 


Auf Ancestry sind viele Kirchenbücher digitalisiert durchsuchbar. Der Vorteil ist, dass die Sammlungen hier indexiert, also nach Namen von Vorfahren durchsuchbar sind. Neben einigen Kirchenbuchzweitschriften sind auf Ancestry 100 Millionen Einträge aus evangelischen Kirchenbüchern digitalisiert und indexiert worden.

Lesen Sie dazu unten den Abschnitt: 


Kirchenbücher vom Ancestry entdecken

4. Militärdokumente

Da es für junge Männer damals noch einen verpflichtenden Militärdienst gab, kommt man bei seinen Nachforschungen früher oder später an den Punkt, militärische Aufzeichnungen nach den eigenen Vorfahren zu durchsuchen. Fotografien, alte Abzeichen und Medaillen sowie Einträge in Kirchen- und Personenstandsbüchern geben Hinweise darauf, ob ein Verwandter im Militär gedient hat. Um dies zu prüfen, müssen entscheidende Informationen wie das Soldatenregiment, der Name des Kommandanten oder bei Matrosen der Name des Schiffes vorliegen. War der Vorfahre ein Offizier höheren Rangs, so lassen sich vielfältige Dokumente über Beförderungen, Stationierungen, Verhaltensweisen und Namen von Familienmitgliedern finden. Aufzeichnungen zu Vorfahren, die als Unteroffiziere und einfache Soldaten dienten, sind hingegen deutlich seltener. Personenbezogene Auskünfte zu der Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs, lassen sich in den Unterlagen der Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt), heute als Deutsche Dienststelle geführt, finden. Diese werden im Bundesarchiv in Berlin verwahrt und umfassen u.a. Karteien zu Personen und Gräbern sowie Unterlagen zu Kriegsgefangenen und Angehörigen der Marine. Das Bundesarchiv in Freiburg führt zudem einen großen Aktenbestand zur preußischen Armee, der kaiserlichen Marine, Schutztruppen und Freikorps, zur Reichswehr und Wehrmacht, zur Nationalen Volksarmee und verfügt über Bundeswehr-Archivalien sowie Nachlasspapiere von Gefallenen. 

Online-Verfügbarkeit von Militärdokumenten

Die Einsicht in Kirchenbücher ist oft mit erheblichem Aufwand verbunden. Nicht alle Kirchenbücher liegen online vor. Einige der online verfügbaren katholischen Kirchenbücher können über diese Webseite DATA.MATRICULA-ONLINE.EU/DE/ direkt aufgerufen werden. Der Schwerpunkt dieser Sammlung liegt jedoch auf Österreichischen Kirchenbüchern, aber auch aus dem norddeutschen Raum sind Bücher zu finden. Evangelische Kirchenbücher finden sich auf der Webseite WWW.ARCHION.DE – diese sind jedoch kostenpflichtig. 


Auf Ancestry sind viele Kirchenbücher digitalisiert durchsuchbar. Der Vorteil ist, dass die Sammlungen hier indexiert, also nach Namen von Vorfahren durchsuchbar sind. Neben einigen Kirchenbuchzweitschriften sind auf Ancestry 100 Millionen Einträge aus evangelischen Kirchenbüchern digitalisiert und indexiert worden.

Lesen Sie dazu unten den Abschnitt: 


Militärdokumente vom Ancestry entdecken

5. Kostenlos Archive finden

Neben den kirchlichen Archiven gibt es zahlreiche staatliche Archive in Deutschland, in denen historisch-biographisch relevante Dokumente zu finden sind. Jedes Bundesland hat hierbei eine eigene Archivorganisation. Eine Auswahl nützlicher Links und eine Liste der größeren Hauptstaatsarchive und Landes(haupt)archive haben wir unten für Sie zusammengestellt.

Neben diesen größeren Archiven sind oft auch Dokumente in den zuständigen Staats- oder Stadtarchiven sowie Gemeinde- oder Pfarrarchiven zu finden. Einige lokale Experten betreiben auch private Archive und Sammlungen. Dort können lokal ansässige Heimatvereine oder Orts-Chronisten behilflich sein. 


Der Vorteil von großen Anbietern wie Ancestry ist hierbei, dass zahlreiche Dokumente aus verschiedenen Archiven auf einem Portal zentral abrufbar sind und dadurch viele Telefonate, Schriftverkehr und Reisekosten entfallen. Die Suche nach den eigenen Vorfahren können Sie somit bequem in den eigenen vier Wänden voranbringen.


Lesen Sie dazu: 

WANN SICH BEZAHLTE QUELLEN LOHNEN

6. Erstellen Sie kostenlos Ihren Stammbaum online

Sobald Sie zusammen mit der Familie einige Namen und Daten Ihrer Vorfahren ermittelt haben, können sie ganz einfach beginnen, Ihren eigenen Stammbaum anzulegen. Eine große, weit verzweigte Familie mit Vorfahren mehrerer Generationen auf Papier zu bringen wird schnell unübersichtlich. Deshalb bietet beispielsweise die Online-Plattform Ancestry den kostenlosen Service an, einen Stammbaum digital zu erstellen (siehe unsere „Ancestry kostenlos“ - Tipps am Ende der Seite). 

Dort besteht die Möglichkeit, Ihre gesammelten Daten einzugeben, Fotos hochzuladen und auch mit Ihren eigenen Dokumenten zu verknüpfen. Sie beginnen wieder bei sich selber. Dann geben Sie Ihre Eltern und Großeltern ein. Verfolgen Sie zunächst Ihre direkte Linie. Die Geschwister Ihrer Eltern, Großeltern und Ur-Großeltern können Sie später noch hinzufügen. So bleibt es übersichtlicher. Denn bereits bei Ihren Ur-Großeltern haben sie 8 Personen, bei ihren Ur-Ur-Großeltern schon 16 und bei ihren Ur-Ur-Ur-Großeltern schon 32 Personen.

Einer der großen Vorteile von Ancestry ist die Möglichkeit, Verwandte zur Ansicht oder Mitarbeit am Online-Stammbaum einzuladen. 

Stammbaum mit Ancestry erstellen


Ancestry.de

Mit der kostenlosen Stammbaum-Software Family Tree Maker können Sie auf Ancestry Ihren Stammbaum mit nur wenigen Angaben erstellen. Dabei werden Sie aktiv in Form von Hinweisen der Plattform unterstützt (grüne Blattsymbole), die Ihnen mögliche verwandte Vorfahren automatisch vorschlägt.

Zu Ancestry Zu Ancestry

Ahnenblatt

Zur Darstellung besonders großer Stammbäume können Sie das Genealogie-Programm Ahnenblatt nutzen, welches Ihren Stammbaum grafisch übersichtlich darstellt und über viele interne Funktionen verfügt. Die aktive Vorfahren-Recherche wird hier allerdings nicht unterstützt.

Canva

Einfache Stammbäume lassen sich auch mit der Grafikdesign-Plattform Canva erstellen. Mit den passenden Designvorlagen können Sie Namen und Bilder Ihrer Vorfahren visuell ansprechend arrangieren - auch ein schönes Geschenk für Familienmitglieder.

7. Kostenlos online recherchieren

Es gibt auch kostenlose Webseiten, die bei weiteren Recherchen hilfreich sein können. Einige dieser Seiten basieren jedoch auf den Angaben von anderen Nutzern und können auch falsche Informationen beinhalten. Andere Webseiten haben wiederum keinen Zugriff auf die Originale, sodass Sie die Angaben nicht überprüfen können. Diese kostenlosen Webseiten können daher meist nur Anhaltspunkte für die weitere Ahnenforschung geben.


AHNENFORSCHUNG.NET 

WWW.FINDAGRAVE.COM 

WWW.FAMILYSEARCH.ORG 

OFB.GENEALOGY.NET 

GRABSTEINE.GENEALOGY.NET

Regional begrenzt & Auswanderungen

Neben diesen überregionalen Webseiten existieren vielerorts ergänzend hilfreiche regionale Webseiten, Datenbanken, Portale, Facebook-Gruppen, Ortsfamilienbücher und sonstige Quellen, die Ihnen Auskunft über die eigenen Vorfahren liefern können. Vor allem zu dem Thema Auswanderung gibt es deutschlandweit verstreute, teilweise sehr gut erschlossene Informationen. Es lohnt sich auf jeden Fall, gezielt nach derartigen Informationen über den von Ihnen recherchierten Ort zu suchen. 


Eine kleine Auswahl solcher Quellen und Webseiten finden Sie hier:


SÜDLICHE PFALZ 

AUSWANDERER PFALZ 

AUSWANDERER SÜDWESTDEUTSCHLAND 

OLDENBURG 

SACHSEN-COBURG 

SCHLESWIG HOLSTEIN 

KÖLN 

HAMBURGER ADRESSBÜCHER 

BREMEN, AUCH PASSAGIERLISTEN 

U.A. ÖSTERREICH, ABER AUCH RAUM PASSAU 

POMMERN


Wann sich bezahlte Quellen lohnen

Adress- und Telefonbücher

Eine weitere hilfreiche Quelle bei der Ahnenforschung, vor allem auch für den sonst unter Datenschutz stehenden Zeitraum, sind die vielerorts verfügbaren Adress- und Telefonbücher. Für einige Städte und Gemeinden liegen für bestimmte Zeiträume kostenlose Digitalisate oder Abschriften vor, in denen Vorfahren meist mit Vor- und Nachnamen angegeben sowie oft auch der Beruf und gelegentlich der Familienstand zu finden sind. Diese Quellen sind in der Regel jedoch nicht gezielt durchsuchbar. Ancestry hingegen hat 100 Millionen Namen aus Adressbüchern erschlossen, in denen über eine Suchmaske nach Namen und Orten recherchiert werden kann. Hier als Beispiel die kostenlosen Adressbücher von Hamburg und Berlin sowie eine Übersicht über historische Adressbücher.


ZENTRAL- UND LANDESBIBLIOTHEK BERLIN 

HAMBURGER ADRESSBÜCHER 

ADRESSBÜCHER AUF GENEALOGY.NET 


Auch wenn diese Quellen teils einen kostenlosen Zugriff auf Originale ermöglichen, sind die abgedeckten Zeiträume und Orte begrenzt und führen meist nach kurzer Zeit wieder zu dem Punkt, an dem Sie sich an ein Archiv, Standesamt oder eine Kirchengemeinde wenden müssen. Zu dieser mitunter mühsamen und kostenintensiven Recherche, können kostenpflichtige Online-Angebote eine gute Alternative sein. Dazu mehr im Abschnitt: 

Wann sich bezahlte Quellen lohnen

Foren für Ahnenforscher

Hier tauscht man sich rege aus, findet gemeinsame Vorfahren und hilft einander bei einfachen und kniffligen Fragestellungen:
FORUM.GENEALOGY.NET AHNENFORSCHUNG-BILDET.DE/FORUM/ FORUM.AHNENFORSCHUNG.NET GENEAL-FORUM.COM

Mailinglisten für Ahnenforscher

Eine weitere beliebte Anlaufstelle sind Mailinglisten, also Verteiler, bei denen sich interessierte Ahnenforscher mit der eigenen E-Mail-Adresse anmelden und über eine zentrale E-Mail-Adresse an alle Mitglieder Nachrichten mit Fragen und Antworten schicken können. Deutschsprachige Mailinglisten sind unter list.genealogy.net aufgelistet.

Facebook-Gruppen für Ahnenforscher

Auf Facebook beschäftigen sich mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum zahlreiche Gruppen mit der Genealogie und der Suche nach Ihren Vorfahren. Hier gibt es für jeden etwas, den Einsteiger, den Fortgeschrittenen oder den Forscher in einer bestimmten Region. Meist sind dies geschlossene Gruppen, bei denen man zuerst den Administrator um Erlaubnis bitten muss, der Gruppe beitreten zu können. Ist man einmal drin, trifft man hier in der Regel auf motivierte, hilfsbereite Hobby-Ahnenforscher, die bei der eigenen Vorfahren-Recherche unterstützend wirken können.

8. Ancestry kostenlos nutzen

Einige kostenpflichtige Ahnenforschungsplattformen bieten auch kostenlose Funktionen. Bei Ancestry ist dies allerdings ein bisschen versteckt. Deshalb möchten wir Ihnen hier einen Trick verraten, wie Sie sich kostenlos bei Ancestry registrieren können: 


Folgen Sie dem untenstehenden Link. Wählen Sie eines der Pakete aus und registrieren Sie sich mit Namen und E-Mail-Adresse. Bestellen Sie den Newsletter, da hier regelmäßig Angebote verschickt werden, mit denen Sie kostenpflichtige Dokumente zu vergünstigten Preisen einsehen können.   

Hier bei Ancestry anmelden


Brechen Sie den Bestellprozess aber nach der Registrierung einfach ab. Sie sind nun registrierter Gast und nach erneuter Eingabe der URL ANCESTRY.DE gelangen Sie in Ihren Mitgliedsbereich. 


Als registrierter Gast haben Sie Zugriff auf folgende Funktionen bei Ancestry: 

kostenlose Stammbaumerstellung mit der intuitiven Software kostenlose Mitgliedschaft in der Ahnenforscher-Community 

Die Nutzung der Suchfunktion in der Datenbank mit historischen Originaldokumenten bleibt zahlenden Mitgliedern vorbehalten 

9. Wann sich bezahlte Quellen lohnen 

Trotz vieler kostenloser Möglichkeiten, Informationen zu Ihren Vorfahren zu sammeln, stößt man hier oft an Grenzen. Sei es, dass Materialien von Archiven und Onlinequellen nur einen begrenzten zeitlichen und regionalen Bereich abdecken oder dass das Anfragen oder auch das Hinfahren von und zu Archiven einfach zu viel Zeit in Anspruch nimmt.


Anbieter wie Ancestry haben daher großen Aufwand betrieben, Kooperationen mit vielen Archiven in Deutschland, Europa und der ganzen Welt einzugehen. Diese beinhalten dann das Scannen der Archivdokumente und idealerweise die Transkription wichtiger Daten (die alten Schriften können die meisten Leute heute nicht mehr lesen…) sowie die Erstellung eines Indexes mit Namen, damit Sie die Sammlungen online nach den Namen Ihrer Vorfahren durchsuchen können. Die weltweit größte Online-Plattform, die das Suchen nach Original Dokumenten erleichtert, den Weg in zahlreiche Archive erspart und ungebunden von Öffnungszeiten zu jeder Tages- und Nachtzeit zugänglich ist, ist Ancestry. 


Ancestry ist kostenpflichtig, ist aber unumgänglich, will man ernsthaft und erfolgreich Ahnenforschung betreiben.  

Angebot von Ancestry und Ihr Vorteil bei der Ahnenforschung: 

  1. 20 Milliarden weltweite historische Dokumente, teilweise nur auf Ancestry digitalisiert, transkribiert und indexiert – alles an einer Stelle! 
  2. Große Bestände in vielen Ländern der Welt inkl. USA, Kanada, Australien. Darunter Einwanderer- und Einbürgerungsdokumente in den USA, wie Passagierlisten aus New York, Baltimore und New Orleans sowie Listen zur Beantragung der US-Staatsbürgerschaft. 
  3. Millionen europäische Dokumente, z. B. Deutschland, Skandinavien, Holland, Schweiz, Österreich, Großbritannien, Irland, Frankreich und Osteuropa.
  4. 500 Millionen deutsche historische Originaldokumente, inkl. deutschsprachiger Siedlungsgebiete wie Ost-/Westpreußen, Schlesien, Böhmen, Mähren, Siebenbürgen.
  5. Automatisches Durchsuchen der Datenbanken nach Hinweisen: Suchmaschinen durchsuchen automatisch die Ancestry-Bestände auf Ihre Vorfahren und zeigen mögliche Treffer im Stammbaum an.  Sobald Sie hier einen kostenlosen Stammbaum angelegt haben, werden dort automatisch durch ein grüne Blattsymbol Hinweise zu möglichen Dokumenten in den Beständen von Ancestry angezeigt. 
  6. Online-Stammbaum: Ansprechende Stammbaumansichten, leicht und intuitiv zu erstellen. Tolle Features wie Profile mit Bildern und Dokumenten über die einzelnen Vorfahren. 
  7. Zeitleiste über die wichtigsten Lebensdaten der jeweiligen Vorfahren: Historische Ereignisse, die sich zu Lebzeiten der jeweiligen Vorfahren in ihrem geografischen Umfeld zugetragen haben. 
  8. Forschen in der Gemeinschaft: Vernetzung und Austausch mit anderen Forschern auf der ganzen Welt. 
  9. Deutschsprachige, kostenlose Telefon-Hotline: 0800-724 61 05, Mo-Fr. 10:00 – 17:00 Uhr 
  10. Keine Reisekosten für Archivbesuche: Besuche in Archiven und Kirchenämtern wollen gut vorbereitet werden, man muss genau wissen, was man sucht und die Reise dorthin kostet Geld und Zeit! 
  11. Keine Wartezeiten auf Termine in Archiven und Kirchenämtern: Archive und Kirchenämter haben limitierte Öffnungs- und sogenannte Aushebezeiten. Außerdem darf man sich nur eine begrenzte Anzahl an Büchern gleichzeitig geben lassen. Manchmal darf man keine Kopien oder Fotos machen. 


Erstellen Sie JETZT Ihren Stammbaum! Sie brauchen nur einige grundlegende Fakten, um in Ihre Familiengeschichte einzusteigen. 

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