Erforschen Sie ihre Familiengeschichte auf Ancestry.de

  • Die weltweit größte Online-Quelle für Familien- und Ahnenforschung

So funktioniert Ahnenforschung

Die Genealogie boomt. Immer mehr Menschen begeben sich auf die Suche nach den eigenen Vorfahren. Wer war mein Urgroßvater? Wie viele Kinder bekam meine Ur-Oma? Wo und wie lebten sie?

Viele dieser Fragen lassen sich mit Hilfe von historischen Dokumenten beantworten und ermöglichen uns, auf diesem Weg auch ein Stück von uns selbst zu entdecken.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Leitfaden, wie Sie Informationen sammeln, sortieren, erweitern und Ihren Stammbaum erstellen können. Rekonstruieren Sie Schritt für Schritt Ihre Familiengeschichte.

1.Beginnen Sie bei sich selbst

Wer sich auf die Suche nach Vorfahren begibt, macht das auch für die eigenen Nachfahren: Kinder, Enkel und Ur-Enkel. Deshalb beginnt der Stammbaum bei Ihnen selbst. Sie sind der Ausgangspunkt. Sammeln Sie Urkunden, Fotos und Dokumente und halten Sie bekannte Familiengeschichten schriftlich fest.

Einen Stammbaum anzulegen und wachsen zu lassen, kann auf verschiedene Weise erfolgen. Eine große, weit verzweigte Familie auf Papier zu bringen, ist schwierig. Deshalb gibt es heute zahlreiche Produkte, um einen Stammbaum digital zu erstellen. Spezialisierte Genealogie-Software und Online-Plattformen wie Ancestry ermöglichen einen einfachen und schnellen Einstieg. Dort können Sie Ihre gesammelten Daten und Dokumente eingeben und Ihren Stammbaum von dem Programm erstellen lassen.

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2.Fragen Sie Ihre Verwandten

Ihre Ahnenforschung beginnt in dem Moment, in dem Sie anfangen, mit Verwandten über Ihr Vorhaben zu sprechen und so viele Informationen wie möglich zusammenzutragen.

Fragen Sie Geschwister, Eltern, Großeltern und andere Familienmitglieder, ob Sie Namen, Geburts- und Sterbedaten der Vorfahren wissen oder ob sie personenbezogene Dokumente besitzen, aus denen Sie diese Informationen herauslesen können. Konzentrieren Sie sich vor allem auf Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, denn diese haben gesetzlich vorgeschriebene Sperrfristen und können sonst nur von direkten Verwandten angefordert werden.

Unter diesem Link finden Sie Anregungen und Fragen, die bei der Recherche in Ihrer Familie helfen können:

Fragen über Fragen: Was, wann, wie, wo, warum?

3.Sortieren Sie Ihre Unterlagen

Nachdem Sie bei sich und Ihrer Familie auf Spurensuche gegangen sind, stehen Sie womöglich vor einer Vielzahl an Unterlagen. Um die darin enthaltenen wertvollen Informationen nachhaltig nutzbar zu machen, ist es ratsam, die Unterlagen oder Dateien personenweise zu sortieren und auf deren Quellen zu verweisen. Von welcher Person, welchem Archiv, welchem Standesamt stammen die Unterlagen?

Sollten später widersprüchliche Informationen auftauchen, können Sie so alle Unterlagen nochmal zurate ziehen. Online-Stammbäume wie auf Ancestry bieten den Vorteil, dass Dokumente zu der Person hochgeladen und direkt im Stammbaum verknüpft werden können.

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4.Recherchieren Sie Online

Personenstandsregister unterliegen einer gesetzlichen Sperrfrist. Für Geburtsurkunden liegt diese bei 110 Jahren, für Heiratsurkunden bei 80 Jahren und für Sterbeurkunden bei 30 Jahren. Sind diese Fristen abgelaufen, gehen die Urkunden in ein dafür zuständiges Archiv und werden öffentlich zugänglich.

Die Erforschung Ihrer Familiengeschichte kann heute ganz einfach per Mausklick im Internet beginnen. Ancestry.de hat einen Großteil dieser Bestände mit großem Aufwand digitalisiert und stellt sie online zur Verfügung. Die Genealogie-Datenbank von Ancestry umfasst weltweit 20 Milliarden Dokumente und 80 Millionen Stammbäume und bietet dabei als weltweit umfangreichste Online-Plattform für die Ahnenforschung eine Fülle an Recherchemöglichkeiten und Quellen.

Recherchieren Sie online auf Ancestry.de

Ein interessanter Teilbereich der Genealogie ist die Namensforschung. Möglicherweise geben die Nachnamen Aufschluss über die Herkunft der Familie.

Recherchieren Sie die Bedeutung Ihres Nachnamens und die geografische Verteilung

5.Gehen Sie auf Quellensuche

Eine der wichtigsten Quellen für die Ahnenforschung sind die Zivilstands- bzw. Personenstandsregister, die abhängig von der Region ab circa 1870 geführt wurden.

Vor dieser verpflichtenden staatlichen Beurkundung sind die auch weiterhin traditionell geführten Kirchenbücher eine der bedeutendsten Quellen. Diese sind meist konfessionell getrennt von Pastoren einer Gemeinde erstellt worden und reichen vielerorts bis ins 17. Jahrhundert zurück, wenn sie den 30-jährigen Krieg überstanden haben sogar bis ins 15./16. Jahrhundert.

Zahlreiche Bestände sind inzwischen digitalisiert worden. Eine Übersicht der Bestände auf Ancestry.de finden Sie hier:

Digitaliserte Bestände bei Ancestry.de

6.Besuchen Sie Archive

Ist Ihr Stammbaum gewachsen und weit verästelt, gelangen Sie manchmal an den Punkt, an dem Sie online keine Informationen mehr finden. Die gewünschten Unterlagen sind vielleicht noch nicht digital erfasst und befinden sich in einem der zahlreichen Archive.

Um herauszufinden, welches Archiv zuständig ist, sind meist Nachforschungen nötig. Ein Telefonat mit dem zuständigen Standesamt oder der Kirchengemeinde kann klären, wo sich Urkunden und Kirchenbücher befinden. Viele Archive informieren außerdem auf ihren Webseiten über ihre Bestände.

Haben Sie das zuständige Archiv ermittelt, sollte der Besuch vorbereitet werden. Informieren Sie sich über Gebühren, Aushebezeiten und Kopier- oder Scan-Möglichkeiten. Oft ist das Lesen alter Schriften notwendig.

Archivportal-d.de
wiki-de.genealogy.net

7.Vernetzen Sie sich

Wenn Sie Ihren Stammbaum erstellt haben, können Sie ihn mit Verwandten und Freunden teilen. Besonders bei tiefen Wurzeln und weit verzweigten Ästen können entfernte Verwandte oder andere Ahnenforscher zusätzliche Informationen bereitstellen und so den Baum weiterwachsen lassen. Foren auf Webseiten bieten außerdem die Möglichkeit, Suchanfragen zu stellen.

Haben Sie Ihren Stammbaum auf einer Online-Plattform wie Ancestry.de erstellt, können Sie sich hier direkt vernetzen und diesen gemeinsam mit Freunden und Verwandten erweitern. Auf diesem Weg haben schon oft weit entfernte Familienzweige wieder zueinander gefunden. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Pflanzen, Verwurzeln und Gedeihen Ihres Stammbaumes.